S-Bahn-Liga, Kapitel 1

Nur das erste Viertel geht an Jahn 3 – Endstand 46:59 (20:26)

„S-Bahn-Liga“ nennen Jahns Damen-3-Akteurinnen ihre Bayernliga Süd liebevoll und versammelt haben sie sich – ganz neu formiert - unter dem Label „Jahn-Veteraninnen“. Zwei Handvoll Frauen, die ihre eigentliche Basketball-Karriere berufs- oder familienbedingt schon abgeschlossen hatten, aber in sich doch noch das K(D)ribbeln spüren.

Nun stand der erste Spieltag auf dem Programm und es gab doch sogleich einige Hürden zu überwinden: Von wegen S-Bahn-Liga, es ging nach Ingolstadt, es regnete und halb Deutschland traf sich am Sonntagnachmittag auf der baustellenverseuchten A9, also kam das Team erstmal munter, aber seeehr kurz vor Spielbeginn in der Halle an (Insider: „nach dem Torbogen links“).

Und von wegen easy Aufsteiger-Gegner. Der MTV Ingolstadt bot mit Veronika Simova, Svenja Zeis und Constanze Ehrmeier ein routiniertes, hochklassiges Trio auf. Die Gastgeberinnen waren gut vorbereitet, trafen in der heißen Phase des Matches hochprozentig aus der Mitteldistanz (im Gegensatz zu den Jahnlerinnen) und wussten sich klug in ihrer Raumdeckung einzuigeln.

Dazu kam ein unseliges Foulverhältnis von 23:13 (okay, eigentlich 20:13, denn dreimal versuchte Jahn am Ende auf Geheiß von Coach Armin Sperber die Uhr zu stoppen, was aber lediglich sechs von sechs erfolgreiche Freiwürfe der Gegner nach sich zog…). Überhaupt, die Freiwurfquote. Ein starkes Indiz für den Spielverlauf, bei 27:20 für Ingolstadt und lediglich 14:5 für München. Da war ein Sieg außer Reichweite.

Egal, die Stimmung ist gut, die körperliche Verfassung wird gut, etwaige Hindernisse dienen ihrer Überwindung, schon am Wochenende geht’s weiter.

Beste Werfer bei Jahn 3: Julia Sturm 13 Punkte (zwei Dreier) und Marie-Anne Bohn (10).

Erstes Heimspiel: Samstag 12. Oktober, 15:45h, Weltenburger Str. 53

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