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Das Geschäft ist erbarmungslos: Nach insgesamt 584 erzielten Punkten und vier Aufstiegen in Serie ist für Niklas Schroth Schluss. Der Topscorer der letzten vier Jahre muss seinen Platz für jüngere, besser aussehende Spieler räumen und ist in der Kaderplanung nur noch als Nachrücker vorgesehen. Dies verkündete der Ältestenrat am Sonntagabend in einer kurzen Pressemitteilung.

Gemäß Informationen von tsjb.de soll der 30-jährige zuletzt nicht mehr die nötige Härte ins Trainings gebracht haben – ein No-Go in der ambitionierten Mannschaft. Das Amt als Sicherheitsdienst und Justiziar des Teams wird Schroth wohl weiterhin bekleiden. Hier erwies er sich der Rechtsexperte in der Vergangenheit als Hardliner und erlangte durch seine straffe Verfahrensführung auch außerhalb der Herren-1 hohe Anerkennung.

Als sein sportliches Highlight der letzten vier Jahre bezeichnet der Ur-Holzi den 19. Juli 2019, als die NBBL-Nasen von der Herren-1 in einem internen Testspiel förmlich an die Wand gespielt worden seien. Laut Schroth sei dies ein Arbeitssieg der allerfeinsten Art gewesen. Umso erschütternder muss es für ihn sein, ausgerechnet für die damals Besiegten seinen Platz zu räumen.

Ebenfalls aus dem Kernkader gestrichen sind die bisher festen Größen Bastian Behrens, Rupert Dürre und Niko Heinrichs. Zusammen mit Schroth haben die vier nun das Bündnis „Bayernpokal“ gegründet und sich jeweils Starting-Five-Rechte für die anstehenden Pokalspiele gesichert. Alle vier haben angekündigt, sich in die Herren-1 zurückkämpfen zu wollen. Behrens spielt dabei auf Zeit: „Wenn die Kleine erstmal größer ist, dann werdet ihr euch noch wundern, ey“, so der 41-Jährige, der zuletzt mehrfach auf dem Golfplatz gesichtet worden ist und jüngst für Aufreger gesorgt hatte, indem er Golfen als Sport bezeichnete.

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