Der Spielfluß wird re-naturiert…

... oder: Erstes Spiel der BOL U18w gegen den ESV Staffelsee

München liegt an der Isar. Der Isar wurde in den letzten Jahren von ihrem ursprünglichen Verlauf zurückgegeben, sie wurde re-naturiert. An vielen Stellen fließt sie nun wieder langsam und mäandernd in ihrem alten Flusslauf, ist wunderschön und man kann dort viel Zeit mit Genießen verbringen.

Die BOL U18w spielt in München. An diesem Wochenende gegen die engagierten jungen Damen des ESV Staffelsee. Der Anblick, der sich unseren Spielerinnen bot, als das Team des ESV den Weltenburgerdome betrat, war durchaus imposant. Große, kräftige Spielerinnen, flinke kleinere Akteurinnen und wohl auch zwei, drei junge Damen mit Auswahlerfahrung konnte man ausmachen. Wir waren gewarnt – leider wohl nicht deutlich genug.

Im ersten Viertel rannten wir viel hinterher, viel durcheinander, viel ziel- und reboundlos und viel zu schnell für ein geordnetes Spiel. 9:10 für unsere Gäste.

Coach Gerd, der übrigens, wie David G. (Trainer der U14-II) richtig bemerkte, sein coaching-comeback nach 25 Jahren feiern durfte, mußte also einen Weg aufzeigen, der half, konzentrierter zu agieren als bisher.

In der Ruhe liegt die Kraft. Frei nach diesem Leitspruch wurde nun der Spiel-Fluß der jungen Jahndamen beruhigt. Überblick und die mittlerweile zurückgekehrte Spielfreude hielt Einzug ins Spiel der Münchnerinnen. So gab es nun genug Raum und Zeit für tolle Pässe, beherzte Defense und stabile Reboundarbeit. Heute würde man sagen:“läuft“.

Es ergaben sich 3 Punktwürfe (Paulina, Senta), herrliche, den Gegner zermürbende Steals (Paulina, Sophia, Olivia), zahlreiche Rebounds  (Daniela, Jana, Helena, Senta, Pia, Sophia) und Fastbreaks (alle), die fast immer auch zu Punkten führten. Lina, unsere endlich genesene Stammkraft, konnte ihre Minuten auf dem Feld nutzen, um zu zeigen, warum sie uns gefehlt hat – die Defensearbeit gegen eine mindestens 1,90 m große und stabile Gegnerin wurde, neben feinen Zuspielen in der Offense, fehlerlos von ihr erledigt.    

Es gab ab dem 3. Viertel nicht mehr viel zu tun für den Coach – ein paar Wechsel, eine Auszeit moderieren und am Ende das siegreiche Team abklatschen (Endstand 74:46 für Jahn).

Außenstehende Betrachter konnten den Eindruck gewinnen, die Jahnfamilie (Eltern am Kiosk, Eltern beim Anfeuern und Zuschauen, die Mannschaft im Spiel…) ist in ihrem natürlichen Umfeld. Ruhig, ein wenig mäandernd, durchaus zum Geniessen.

Wie die Isar in der Stadt des Weltenburgerdomes.

Ein paar Stats:

Paulina 22P, Daniela 15P, Olivia 8P, Alina 6P, Senta 5P, Helena Sophia Pia Jana je 4P, Andrea 2P, gefühlte 36 Rebounds, mindestens 18 Steals, Freiwurfquote 10:5

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