Im Rahmen des Möglichen

Nachdem das Bayerische Staatsministerium des Innern zum 11. Mai die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes grundsätzlich erlaubt hatte, war neben dem nötigen Verantwortungsbewusstsein vor allem Kreativität gefragt: Ein Outdoor-Training in Kleingruppen sollte es werden, maximal vier Personen, jeder seinen eigenen Ball, Abstandsregeln einhalten und so weiter. Angeführt von Timo Heinrichs, Co-Trainer der JBBL und NBBL, konnten die Spieler unter diesen und weiteren Auflagen nach zwei Monaten zu ihren ersten Offline-Trainings beordert werden.

„Das hat gut getan, zusammen auf dem Platz zu stehen“, bemerkte NBBL-Headcoach Armin Sperber, der aktuell 24 Spieler in seinem Tryoutkader hat und jedem die Chance geben möchte, sich mindestens zweimal à 90 Minuten zu präsentieren. Das macht dann hochgerechnet schon 18 Stunden, was in der prallen Sonne selbst erfahrenem Personal durchaus zu schaffen machen kann.

Ein ähnliches Bild in der JBBL: Headcoach Niko Heinrichs verwaltet aktuell 21 Bewerber aus den Jahrgängen 2005 und 2006 und immer mal wieder klopfen Kandidaten für Probetrainings an. Für die Mannschaft sind die Kleingruppentrainings nur die Spitze des Eisberges, eine Ergänzung zu den vielen privaten Trainings, die seit zweieinhalb Monaten auf dem Programm stehen. Sechsmal wöchentlich (Sonntag ist natürlich Ruhetag) treffen sich die Spieler per Videokonferenz und motivieren einander beim Heimtraining.

„Trainer bringen hier nichts, die wollen dann irgendwelche witzigen Sprüche machen und nerven uns nur“, erklärt Jannis Grußendorf, einer der organisatorischen Säulen des Online-Trainings. „Noch schlimmer ist es, wenn wir alle das Mikrofon ausschalten müssen, weil der Chef was sagen will“, ergänzt sein Mitspieler Alan Devries. Trotzdem sehnt sich die Mannschaft nach weiteren Lockerungen und könnte sich sogar vorstellen, dann wieder den Trainerstab anzuerkennen.

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