Do-Or-Detour Vol. 2

Sehenswertes 86:81 in Crailsheim

Mit fünf Dreiern und einem komfortablen 26:17-Lead wollten die Jahn-Coaches Armin Sperber und Timo Heinrichs in die erste kurze Pause gehen, aber daraus wurde nichts: drei Patzer und eine Minute  später stand’s nur noch 26:24 und es blieb ein Buzzerbeater von Mateo „Toni“ Jukic… okay, der war drin, fünf Punkte vor, aber sauberes Dusel!

Die Gastgeber konterten eiskalt mit ihren Dreiern Nummer Fünf, Sechs und Sieben und gingen ihrerseits in Front (37:36). Juli Hecht und Kyle Varner schraubten nun die Jahn-Dreier Sieben und Acht durch’s Netz, München wieder vorne. Von Putback-Dunks (Vince „Air Hungary“ Pados nach eigenem Freiwurf) bis verlegte No-Brainers aus 30cm (Name der Red. bekannt; nach feinem Zuspiel von Jan Pürschel, der dafür einen weiteren Assist *nicht* bekam) war alles dabei, nur leider keine Zuschauer, die hätten sich gefreut über den munteren Junioren-Zock auf bestem Show-Niveau. 49:48 zur Halbzeit für Jahn.

In den ersten vier Minuten auf den anderen Korb wollten die Jahnlinge noch nicht recht mitmachen, kassierten ein 0:7 und lagen 49:55 hinten, ehe eine neue Deckungsformation einen 14:2-Run auslöste, der in einer 66:61-Führung vor dem letzten Durchgang mündete. Schlusspunkt wieder Mateo Jukic, wieder mit der Sirene, diesmal aus zehn Metern. Fortuna an diesem Tag eindeutig im neuen schwarzen „Artemed“-Jersey (oder sind das doch die sehr beliebten Würfe aus dem inneren Volleyback-Viereck in unserer blitzmodernen Trainingsstätte in der Grundschule an der Hochstr.?).

Viertel Nummer vier. Natürlich erst wieder ein 2:10-Defizit für Jahn. 70:74. Natürlich ein weiteres Comeback. 75:74. Natürlich zwei weitere saubere Dreier Crailsheims, 77:80. Dann zahlen die Einheimischen die Zinsen für die schmale Rotation, das akute Foultrouble ihrer Starter wird von den Jahnlingen klug ausgenutzt. Sie suchen immer wieder den Weg ans Brett, machen sieben ihrer acht Freiwürfe rein, Bigman Sadi Sadikovic endlich einen ersten Feldkorb. 79:80 – 81:80 – 83:80 – 85:80 – 85:81 – 86:81. Puh!

Do-or-Detour Vol. 3 folgt am 9. Januar in der Weltenburger Str.. Zu Gast ist Urspring, Jahn braucht einen Acht-Punkte-Sieg und ist in den Playoffs. Urspring wird was dagegen haben und lieber selber gewinnen oder mit sieben Punkten verlieren. Die Red. ist gespannt, wer über Weihnachten/Neujahr fit und/oder virusfrei bleibt.

#boosternschützt

Fotos: Greg Varner (c)

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