Nächster Big Point für NBBL-Zwucks

Nächster Meilenstein für Playdownrunde und Klassenerhalt

Prädikat „Wundertüte“ gilt nicht nur für Jahns Zweitliga-Damen, sondern auch für die U19-Bundesligisten!

Kampfstark und klug geführtes NBBL-Match gegen die Young Tigers Tübingen kann 80:73 (36:39) gewonnen werden, dank geschlossener Team-Leistung und deutlicher Steigerung nach der Pause

„Der dritte Sieg, den wir in die Playdowns mitnehmen dürfen!“ So ein sehr zufriedener Headcoach Armin Sperber, „jetzt haben wir gegen jedes Team aus der Staffel mindestens einmal gewonnen, das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so gut, denn mit Kapitän Philipp Bode und Jan Pürschel hatten sich zwei wichtige Akteure aus der Aufbau-Riege krank bzw. verletzt gemeldet. Zudem hatten leider nicht wenige wegen der ausgedehnten Ferienpause deutliche körperliche Probleme. Die daraus resultierende Zwölf-Mann-Rotation hätte durchaus auch schief gehen können, denn derlei würgt gerne mal den Spielrhythmus ab.

Nun, in diesem Match ging alles gut, weil die zahlreichen Akteure mit Kurzeinsätzen sehr konzentriert und mannschaftsdienlich zu Werke gingen (z.B. Marcus Varner, Effektivität +9 in neun Minuten, Bode +12, elf Punkte, sechs von sieben Freiwürfe in 16 Minuten!). Oder weil Jungs wie Fede Semino und Max Pürschel mit gnadenloser Defense den gegnerischen Top-Spieler Matti Sorgius (nur elf Zähler diesmal) aus dem Rennen nahmen. Oder weil Vincent Kelnberger 19 Punkte einnetzte, darunter unersetzliche sechs Dreier in allen engen Phasen der Partie.

So konnten die Jahn-Zwucks unter den Augen und stets innerhalb des offenbar schlüssigen taktischen Konzepts des Vater-Sohn-Trainer-Duos Sperber&Sperber die leichtfertige erste Hälfte vergessen machen und nach dem Zwischenrückstand von 36:44 in der 21. Minute die Kontrolle erobern. Drei unbeantwortete Dreier in Folge gab’s in dieser Phase (2x Kelnberger, 1x Vangelis Pathekas) , dann kippte das Geschehen und Jahn setzte sich in klitzekleinen, hart umkämpften Schritten von den favorisierten Gästen ab - die immerhin in ähnlicher Besetzung in der Regionalliga Südwest auftreten, mithin zwei Ligen über den Jahn-Bayernliga-Jungs.

Der fünfte Saisonsieg lag in der Luft, die Halle zeigte jetzt viel Temperament und die Jahnlinge griffen beherzt zu: 60:53 nach drei Durchgängen, 71:57 nach 36 Minuten, schließlich zwei drei vermeidbare Ballverluste während des letzten Aufbäumens der Gäste. Der nächste Double-Double von Robert Becker (13 Punkte, elf Rebounds), am Ende faires Austrudeln in der letzten Minute. 80:73!

Siehe oben: Diesmal wird der Sieg nicht aus der Bilanz gestrichen, weil Jahn jetzt gegen jeden der Playoff-Kandidaten gepunktet hat und mithin die wertvollen Punkte einstreichen darf. Ein Spiel noch in der regulären Runde, auswärts in Würzburg, anschließend folgt die Playdownrunde gegen die vier Südwest-Vertreter Köln, Heidelberg, Bonn/Rhöndorf und Trier (der Spielplan steht noch nicht fest).

Boxscore

Tabelle in TeamSL

 

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