Als Oberbayerischer Meister U18w hatten sich die U16-Jahn-Mädels für die Bayerischen Meisterschaften der Nicht-WNBL-Teams qualifiziert. In Abwesenheit der besten U18-Spielerinnen Bayerns (also ohne die WNBL-Top4-Teams Jahn und Würzburg und ohne Nürnberg bzw. MTV München) ermittelten die Bezirkssieger Bayerns Titelträger in Tegernheim.
Jahn trat wegen der Überschneidung mit den U16-Meisterschaften mit sieben von zehn U15-Akteurinnen an, die mithin noch drei Jahre in dieser Altersklasse dabei sein dürfen.
Entsprechend bunt war die Ergebnisliste für die Jahnlinge:
Als erstes ein recht zähes Spiel gegen die bestens bekannten Landshuterinnen, die mit robuster Körperlichkeit und engmaschiger Zonendeckung die Oberhand behielten und 47:38 gewinnen konnten.
Dann - nach einem ordentlichen Teller Spaghetti – die große emotionale Erschöpfung wegen des am Bildschirm verfolgten, äußerst umkämpften U14-Siegs in Chemnitz, der für die Ex-Kolleginnen der letzten Saison die erneute Qualifikation an der Deutschen bedeutete.
Es folgte das allerschlechteste Spiel in der noch jungen Karriere der Mädels. 35 Ballverluste in 32 Spielminuten, fast 20 Offensivrebounds der Gegner, 84:36 für Nürnberg, so was von verdient und recht peinlich…
Okay, ab zum Abendessen, ab in die Betten, neuer Tag, neues Glück, es blieb ja noch der Sonntag!
Bamberg hatte dreimal gewonnen, sah das mittägliche Jahn-Spiel als leichte Pflichtaufgabe zum Titelgewinn. Aber die Jahnlinge zeigten nun Widerstand und Kampfgeist und ließen sich nur schwer besiegen, lange blieb der Rückstand einstellig, am Ende dann doch 30:45, wieder ganz viel von der wenig ambitionierten oberfränkischen Zonendeckung – aber weit entfernt von einer Blamage. Bamberg erntete die BBV-Meistershirts, die die Unseren ja bereits letzte Woche in Würzburg bei der U16 eingesackt hatten.
Die fleißigen Tegernheimer hatten ein tolles Turnier organisiert, ihre Mädels leider noch kein Spiel gewinnen können, der kluge Spielplan sah nun das Spiel um den vierten Platz am Sonntagnachmittag vor. Leider sah man ein weiteres Spiel gegen eine fest-betonierte Ballraum-Verteidigung aus dem Lehrbuch für Bezirksliga Damen und darunter. Die Münchnerinnen trotzdem erstmals an diesem Wochenende ohne Rebounddefizit und erstmals mit deutlich mehr Assists als Ballverlusten: ein knapper Vorsprung ab Viertel zwei, ein 51:43 zum versöhnlichen Ende, die rote Laterne (Achtung Mädels! Sprichwort!) blieb folgerichtig in der Oberpfalz.
Die Bayerische in TeamSL
Und die Jahnlinge gehen back to business: am Wochenende findet die U16-RLSO in eigener Halle statt, die Quali zur Deutschen ist das Ziel!
Die RLSO der U16w in TeamSL am 25./26.4.